Öffnungszeiten Bürgerbüro

Grabenstraße 2 / 69502 Hemsbach

Montag & MittwochDienstagDonnerstagFreitag
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13.00 - 15.30 Uhr
07.30 - 12.00 Uhr
14.00 - 18.00 Uhr
07.00 - 12.00 Uhr

Besuche des Bürgerbüros sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.
Die Terminvergabe erfolgt telefonisch unter (06201) 707-92, -93, -94, -96 oder online Termin vereinbaren

Öffnungszeiten Rathaus

Schlossgasse 41 / 69502 Hemsbach

Montag bis FreitagDienstagDonnerstag
08.30 - 12.00 Uhr 14.00 - 15.30 Uhr 14.00 - 18.00 Uhr

Die Öffnungszeiten der Galerie im Schloss sind identisch mit denen des Rathauses.

Kontakt

Telefon: (06201) 707-0
E-Mail: post@hemsbach.de

Klimaschutz

Was Sie als Hauseigentümerin oder Hauseigentümer bei energiesparender Modernisierung oder als Mietperson beim Energiesparen tun können, erfahren Sie bei einer kompetenten und kostenfreien Initialberatung von der KLiBA. Sie ist eine erste Orientierungshilfe und hilft Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Energiesparziele auch mit Hilfe verschiedener staatlicher Fördermöglichkeiten zu folgenden Themen:

  • energetische Altbaumodernisierung
  • Neubau oder Sanierung zum Energieeffizienzhaus
  • Planung eines Passivhauses
  • Heizungserneuerung, Erfüllung EWärmeG und Gebäudeenergiegesetz (GEG)
  • Einsatz von erneuerbaren Energien, Photovoltaik-Pflicht-Verordnung
  • Stromsparmaßnahmen
  • Förderung und Zuschuss durch KfW, BAFA, Land und Kommune

Die effektivste Strompreisbremse setzt beim Stromsparen an! Bei der KLiBA können Sie kostenlos Strommessgeräte ausleihen. Damit lässt sich auch der Stromverbrauch durch Leerläufe beziehungsweise den Stand-by-Modus erkennen und verringern.

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Jürgen Jordan – für Sie kostenlos und unverbindlich.

Interessierte können unter der Telefonnummer (06221) 99875-0 (KLiBA) einen Termin vereinbaren für eine de nächsten Beratungen im Rathaus Hemsbach am Donnerstag, 15. und 29. Januar, jeweils von 16 und 18 Uhr.

Dieser Service ist eine kostenfreie Leistung der Kommune!

Die Stadt Hemsbach geht beim kommunalen Klimaschutz konsequent voran und modernisiert ihre gesamte Straßenbeleuchtung in drei großen Bauabschnitten. Mit dem flächendeckenden Austausch aller veralteten Natriumdampfleuchten durch moderne LED-Technik setzt die Kommune ein starkes Signal für Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und eine verantwortungsbewusste Stadtentwicklung.

Der erste Bauabschnitt ist bereits erfolgreich auf den Weg gebracht: Die Lieferung von 302 neuen LED-Leuchten übernimmt die Firma SITECO aus Traunreuth, installiert werden die Leuchtenköpfe durch das Unternehmen Mark Grzegorasczuk Elektrotechnik. Rund 152.000 Euro investiert Hemsbach in diese erste Etappe – eine Investition, die sich schnell auszahlen wird. Denn allein dieser Bauabschnitt ermöglicht eine jährliche Stromersparnis von rund 86.000 kWh und leistet damit einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung von Energieverbrauch und CO₂-Emissionen.

Hemsbach übernimmt Verantwortung – nicht nur für heute, sondern für die nächsten Generationen. Mit der LED-Umrüstung zeigen wir, dass kommunaler Klimaschutz konkret, finanzierbar und wirksam ist“, betont Bürgermeister Jürgen Kirchner.

Bereits jetzt richtet die Stadt den Blick auf die kommenden Schritte: Im Jahr 2026 sollen im zweiten Bauabschnitt weitere 500 Leuchten modernisiert werden. Hierfür läuft bereits ein Förderantrag, der im April 2024 gestellt wurde. Auch im dritten Bauabschnitt ist der Austausch von weiteren 500 Leuchten vorgesehen. Beide Maßnahmen werden über Programme der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) sowie des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) unterstützt.

Dank dieser Fördermittel kann Hemsbach seine Modernisierung der Straßenbeleuchtung wirtschaftlich, zukunftsorientiert und in großem Tempo vorantreiben. Damit stärkt die Stadt mit einem weiteren großen Schritt ihre Klimabilanz.

Betrachten Sie Ihr Haus einmal aus einer ganz neuen Sicht: Wo befinden sich Mängel in der Gebäudehülle? An welchen Stellen entweicht Wärme? Ein Thermografie-Check der AVR Energie GmbH kann Schwachstellen lokalisieren und mit Hilfe einer Infrarotkamera Wärmebrücken und Wärmeverluste erkennen. Sind diese Schwachstellen aufgespürt, können gezielte Energiesparmaßnahmen eingeleitet werden.

50 Euro Zuschuss für die ersten 20 Anmeldungen

Die AVR ist in der Wintersaison 2025/26 wieder mit einem Infrarot-Kamerawagen auch in der Stadt Hemsbach unterwegs und bietet Interessierten die Möglichkeit, ihr Haus aus einer ganz anderen Sichtweise zu sehen. Starttermin für die Aufnahmen ist am 1. November 2025. Die Stadt Hemsbach fördert diese Maßnahme wieder: Die ersten 20 Anmeldungen erhalten einen Zuschuss in Höhe von 50 Euro. Wer also schnell ist, spart zusätzlich Geld, denn damit kostet das Thermografie-Paket nur 99 Euro anstelle des – immer noch sehr günstigen – Normalpreises von 149 Euro.

Was ist Thermografie?

Unter Thermografie versteht man Fotoaufnahmen eines Hauses im für das menschliche Auge nicht sichtbaren Infrarotbereich. Die verschiedenen Farben eines Infrarotbildes zeigen die Intensität der örtlichen Oberflächentemperatur. Die AVR Energie GmbH wird sechs Bilder von Ihrem Haus aufnehmen; anhand dieser Bilder lassen sich Wärmebrücken und Wärmeverluste aufdecken, undichte Fenster und Türen erkennen, Durchfeuchtungen und Leckagen feststellen sowie Ursachen für Schimmelbildung erkennen. Ihre Infrarotbilder und den Ergebnisbericht inklusive Tipps zur Behebung möglicher Schwachstellen erhalten Sie etwa drei Wochen nach dem Fototermin.

Bedingungen für gute Aufnahmen

Um optimale Messergebnisse zu erhalten, sollten alle Räume zwölf Stunden vor Aufnahmetermin auf Normaltemperatur beheizt werden. Zum Aufnahmezeitpunkt sollten alle Fenster und Türen zwei Stunden vor Aufnahmetermin geschlossen und Jalousien und Rollläden zwei Stunden vor Aufnahmetermin geöffnet sein. Zu beachten ist, dass durch Hindernisse wie beispielsweise Bäume einige Bereiche ihres Hauses gegebenenfalls nicht thermografiert werden können. Auch die Aufnahme von Flachdächern ist leider nicht möglich.

Anmeldung

Anmelden können sich alle Hausbesitzer. Mieter sollten dazu Rücksprache mit Ihrem Hauseigentümer halten. Anmeldungen werden bis 31. Januar 2026 entgegengenommen und können direkt bei der AVR eingereicht werden: Fax: 07261/931 7035, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Post: AVR Energie GmbH, Dietmar-Hopp-Straße 8 in 74889 Sinsheim.

Für Fragen steht die AVR Energie GmbH ebenfalls gerne zur Verfügung unter www.avr-umweltservice.de oder unter der Infrarot-Hotline: (07261) 931-550.

Hier geht's direkt zum Anmeldeformular

 

Der Bagger rückt an, Bäume werden gerodet, breite Terrassen werden geschoben, ein fast mannshoher Zaun wird gebaut, die alte Hütte vergrößert, eine Aussichtsplattform installiert. Immer wieder kommt es zu solch gravierenden Eingriffen in Grundstücke, die das Bild der Landschaft nachhaltig zum Negativen verändern. Erstens ist das nicht erlaubt, zweitens geht es besser.

Die Hangzone der Bergstraße ist ökologisch wertvoll und besticht durch ihre besondere landschaftliche Qualität. Das Gebiet ist folgerichtig als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Veränderungen im Landschaftsbild sind dort in der Regel unzulässig. Bauliche Eingriffe wie das Errichten von Gebäuden, Zäunen und anderen Einfriedigungen, das Anlegen von Wegen oder Stellplätzensowie Abgrabungen oder Aufschüttungen sind ohne Genehmigung verboten. Auch das Aufstellen von Wohnwagen, illegale Wohnnutzung, gewerbliche Nutzung, die Nutzung als Lagerplatz oder die Lagerung von Abfällen sind nicht erlaubt. Wesentliche Landschaftsbestandteile wie landschaftsprägende Bäume, Hecken, Lößterrassen oder Trockenmauern dürfen ohne ausdrückliche Erlaubnis nicht entfernt werden. Für Gehölzpflanzungen und Aussaaten dürfen nur Pflanzen oder Saatgut verwendet werden, die nachweisbar aus regionaler Herkunft gewonnen wurden.

Daher gilt es, sich frühzeitig über die geltenden Vorschriften zu informieren und bei geplanten Maßnahmen, die über eine übliche Pflege hinausgehen, die Genehmigung der zuständigen Baurechts- bzw. Naturschutzbehörde einzuholen. Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit Bußgeldern, Rückbauanordnungen und gegebenenfalls weiteren rechtlichen Schritten der Behörden rechnen.

Wie man im Einklang mit den Bestimmungen zu Landschafts- und Naturschutz Grundstücke bewirtschaften und gestalten kann, zeigen der Verein „Blühende Bergstraße“ und seine Partner. Vor langer Zeit brach gefallene Flächen wurden wieder zu attraktiven Teilen einer artenreichen Kulturlandschaft mit Magerwiesen, Streuobst, Säumen und Trockenmauern entwickelt.

Wertvolle Infos für die Bewirtschaftung von Grundstücken findet man in der Broschüre „Wir lassen es blühen!“ zusammengefasst und anschaulich beschrieben, die unter: https://bluehende-bergstrasse.de/infos-und-links/ heruntergeladen werden kann. Ergänzend besteht das kostenlose Angebot der Beratung durch das Projektmanagement Blühende Bergstraße. Ansprechpartner ist Bernhard Ullrich, Tel. 06201/2595890, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Wer ein Grundstück verpachten oder verkaufen möchte oder ein Grundstück sucht, kann sich ebenfalls an das Projektmanagement zur Vermittlung über die Grundstücksbörse wenden (www.bluehende-bergstrasse.de/grundstuecksboerse).

Für Grundstücksbesitzer bietet sich die Chance, naturnahe und nachhaltige Gestaltungskonzepte umzusetzen und gleichzeitig Verantwortung für den Erhalt einer besonderen Kulturlandschaft zu übernehmen. „Naturnahe Gestaltung statt Versiegelung und formaler Gartengestaltung“ ist die Devise. Wer sich frühzeitig informiert, die Schutzvorgaben respektiert und in enger Abstimmung mit den Behörden handelt, kann dazu beitragen, die einzigartige Landschaft des Vorgebirges auch für kommende Generationen zu bewahren.

Infos

Beratung zur Nutzung und Gestaltung von Grundstücken im Vorgebirge und zur Grundstücksbörse:
Projektmanagement Blühende Bergstraße, Tel. (06201) 2595890, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Baurechtliche Anfragen:
Für Hemsbach und Laudenbach: Baurechtsamt Hemsbach, Tel. (06201) 707-36, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 
Für Weinheim: Baurechtsamt Weinheim, Tel. (06201) 82-235, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 
Für Hirschberg, Schriesheim, Dossenheim: Baurechtsamt des Rhein-Neckar-Kreises. Tel. (06221) 522-1493, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Anfragen zum Naturschutzrecht und zur Landschaftsschutzgebietsverordnung:
Naturschutzbehörde des Rhein-Neckar-Kreises, Tel. (06221) 522-5300,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Foto: (Stadt Weinheim, Fotomontage): Hier wurde alles erst einmal platt gemacht…

Am Anfang war das Rebhuhn – und ein Anfang ist gemacht, dass es westlich der Autobahn bald wieder zahlreich brüten wird: Dort nämlich hat die Stadt Hemsbach im Zuge einer Neuverpachtung ihrer städtischen Äcker insgesamt 5 Hektar – das entspricht 4,3 Prozent – in Biotopflächen umgewandelt und damit Rebhuhn und Co. im wahrsten Wortsinn der Boden bereitet. Sozusagen als „Endprodukt dieser Biotopverbundplanung“, wie Christopher Wetzel es ausdrückte, wurde jetzt eine Geo-Naturpark-Tafel eingeweiht, welche den Werdegang dieses Gebiets zur Förderung des Rebhuhns und der Offenlandbrüter erklärt. Neben dem Leiter des Fachbereichs Planung und Technik waren Geopark-Projektleiterin Petra Habeck und Matthias Kadel von der Stadtverwaltung zugegen, als die stellvertretende Geopark-Geschäftsführerin Larissa Arras gemeinsam mit Hemsbachs Bürgermeister Jürgen Kirchner die Tafel enthüllte.

Vom Aussterben bedroht

Offenlandbrüter – auch Bodenbrüter genannt – sind Vögel, die, wie der Name schon sagt, ihre Nester auf dem Erdboden bauen, und das gut getarnt. Zu dieser Vogelart zählen beispielsweise zahlreiche Hühnervögel wie eben das Rebhuhn, viele Regenpfeiferartige, auch als Limikolen oder Watvögel bezeichnet, wie der Kiebitz, sowie manche Singvögel wie die Feldlerche. Gerade das Rebhuhn war in der früheren Kulturlandschaft mit Büschen, Stauden, Ackerrainen, Graswegen und Brachflächen ein häufig vorkommender Vogel. Heute ist es, wie viele Bodenbrüter, vom Aussterben bedroht: Vor allem eine zunehmend intensivierte Landwirtschaft, aber auch Bauvorhaben machen ihnen den Lebensraum streitig. Nicht zu vergessen sind unvorsichtige Zweibeiner – erst recht mit Hund, und der nicht immer an der Leine –, die dem gefiederten Nachwuchs ebenfalls gefährlich werden können, wenn sie achtlos über Wiesen laufen und dabei das Brutgeschäft stören.

Allein deshalb ist der Standort der Geopark-Tafel außerhalb der eigentlichen Biotopverbundsflächen gut gewählt, denn Bodenbrüter mögen’s ruhig und ungestört. Das war wohl auch der Grund, weshalb die Untere Naturschutzbehörde den Standort empfohlen hatte. Weiterer Pluspunkt: Die Tafel steht direkt am stark frequentierten Rad- und Fußweg neben der L 3110 und weckt an dieser Stelle großes Interesse, denn „sie eröffnet einen anderen Blick auf die Welt, in der man lebt“, so Bürgermeister Jürgen Kirchner.

Von der „Ladenburger Leppe“…

Zu dieser Welt sollen, so hoffen die Verantwortlichen, nun auch bald wieder stabile Rebhuhnbestände gehören. In drei bis vier Jahren, so Wetzel, werden man ein entsprechendes Monitoring erstellen. Erste Vorkommen jedenfalls habe man bereits gesichtet. Die Arbeit von Jahren scheint sich gelohnt zu haben: Die Stadt Hemsbach bemüht sich nämlich schon seit 2019 um die Förderung der Offenlandbrüter. Eine erste Grünlandfläche entstand damals, nach vielen bürokratischen Hürden, im Gewann „Ladenburger Leppe“. Die Initialzündung kam ursprünglich von der ISEK-Projektgruppe „Landschaft und Vorgebirge“ und mündete in einen Runden Tisch „Allianz für Bodenbrüter“.

Auf dem 1,5 Hektar großen Areal wurden die restlichen noch verbliebenen abgestorbenen Fichten – Reste einer Weihnachtsbaumplantage – gerodet und die Fläche mit standortgerechtem Saatgut eingesät. Eine artenreiche Magerwiese mit Altgrasstreifen bietet seitdem Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren – und ausreichend Nahrungsquellen für Rebhühner. Gepflegt wird die Fläche von einem Laudenbacher Landwirt.

… zum Biotopverbund

An die „Ladenburger Leppe“ grenzen bekanntlich die Lorscher Weschnitzinsel sowie Weinheimer und Viernheimer Grünlandflächen bis hin zum Rebhuhnbestand in Heddesheim. Einen Großteil dieser Flächen zu einem Biotopverbund zu vernetzten, lag demnach im wahrsten Wortsinn nahe. Darüber hinaus liegt in räumlichem Bezug und nur getrennt durch Intensivgrünland im Nordwesten der „Ladenburger Leppe“ die ehemalige BUND-Wiese, die von einem Hemsbacher Landwirt gepflegt wird. Mit den jetzt dazugekommenen 5 Hektar zwischen BAB 5 und Hüttenfeld hat man ein ausgedehntes und zusammenhängendes Ökogebiet mit ausgedehnten Anteilen an Flachland-Mähwiesen und Röhrichten geschaffen – ideale Verhältnisse also für Bodenbrüter und, kleiner Nebeneffekt, ein großes Plus fürs Ökopunktekonto der Stadt.

Alle ziehen an einem Strang

Bemerkenswert ist zudem, dass der Biotopverbund tatsächlich als Gemeinschaftsprojekt gesehen werden kann, auch was dessen Pflege anbelangt. Naturschützer, Landwirte und Jäger ziehen an einem Strang und engagieren sich zusammen mit der Stadtverwaltung und dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald für eine Verbesserung der Lebensräume des Rebhuhns sowie der Offenlandbrüter insgesamt und damit für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Den Pflegemanagementplan erstellt die Untere Naturschutzbehörde, die Erträge verbleiben bei den Landwirten, die für den Pflegeaufwand auch eine Vergütung erhalten. Neben dem gegenseitigen Dank aller Beteiligten sprachen alle dann auch jenen ein explizites Lob aus. Insbesondere Larissa Arras betonte, wie wichtig das direkte und gemeinsame Engagement vor Ort für die Schaffung von Naturräumen und den Erhalt der Arten sei, habe doch jede „ihre Nische und ihren Nutzen“.

Rund 500 solcher Infotafeln, die sowohl bebildert als auch in englischer Sprache abgefasst sind, gibt es inzwischen im Geo-Naturparkgebiet Bergstraße-Odenwald, das von Aschaffenburg bis Mosbach, von Ludwigshafen bis weit östlich von Buchen reicht. Es ist auch nicht die erste Geopark-Tafel in Hemsbach, weitere stehen beispielsweise im Naturschutzgebiet Rohrwiesen sowie am Wiesensee. Und es soll freilich nicht die letzte in Hemsbach bleiben, erklärt Wetzel: „Wir arbeiten selbstverständlich intensiv weiter in Sachen Naturschutz und Biodiversität.“ Zunächst heißt es jetzt aber erst einmal: Willkommen, Rebhuhn und Co.!

Foto: Christopher Wetzel (Leiter Fachbereich Planung und Technik), Bürgermeister Jürgen Kirchner, Larissa Arras (stellvertretende Geschäftsführerin des Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald) und Matthias Kadel (Fachbereich Planung und Technik) neben der neuen Geopark-Tafel "Biotopverbund Bodenbrüter"

Heidelberg, 6. August 2025. Im ersten Halbjahr 2025 wurden in Baden-Württemberg rund 65.500 Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 988 Megawatt Leistung neu installiert. Auch die Rhein-Neckar-Region zeigt weiterhin starken Ausbau: Sowohl der Rhein-Neckar-Kreis als auch der Neckar-Odenwald-Kreis belegen im Landesvergleich Platz 2 bei den neu errichteten Gebäudeanlagen und Solarparks. Das berichtet anhand der aktuellen Daten das Photovoltaik-Netzwerk Rhein-Neckar und die KLiBA.

Den Landesvergleich haben die KEA, Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) und das Solar Cluster Baden-Württemberg erstellt. Die Zahlen stammen von Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur und wurden vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) ausgewertet. Die vorläufigen Ergebnisse sind im Datendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) einsehbar.

Erfolge im Landkreis

Der Rhein-Neckar-Kreis liegt bei den Gebäude-Solarstromanlagen auf Platz 2 im Land, mit einer installierten Leistung von 31,1 MW. Auch bei den neu errichteten Solarparks belegt der Nachbarlandkreis Neckar-Odenwald ebenfalls Platz 2 der Photovoltaik-Liga mit einem Zubau von 36,6 MW.

In den Kommunen wächst die Nutzung von Solarenergie ebenfalls. Besonders hervorzuheben ist eine große PV-Anlage auf dem Dach der Martinsschule Ladenburg, Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum, mit 869 Modulen und einer installierten Leistung von 369,32 Kilowatt-Peak (kWp).

„Der Ausbau der Photovoltaik-Dachanlagen im Rhein-Neckar-Kreis läuft gut, doch bei Freiflächen besteht noch großes Potenzial“, sagt Dr. Keßler, Geschäftsführer der KLiBA. „Laut der Potenzialanalyse des Landkreises könnten entlang der Autobahnen und Schienenwegen von über 2.000 MW an zusätzlicher Stromerzeugung realisiert werden – ein wichtiger Schritt in Richtung Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern“, ist Keßler überzeugt.

Die größte Freiflächen-Photovoltaik-Anlage in Ladenburg zeigt, wie gemeinschaftliche Projekte funktionieren: Auf einer 5.000 Quadratmetern großen Brachfläche, die sich auf dem alten ABB-Areal befindet, werden aktuell zwölf Modultische mit insgesamt 760 Modulen mit rund 400 kWp Gesamtleistung errichtet. Die Bürgerinitiative für Photovoltaik in Ladenburg (Bipla) ist zukünftige Betreiberin der Anlage.

Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik:

Nach etwa zehn bis zwölf Jahren amortisieren sich die Investitionen in eine PV-Anlage. Das reduziert die Kosten für Strom aus dem öffentlichen Netz. Die Herstellungskosten werden bereits nach rund zwei Jahren durch die Stromerzeugung ausgeglichen. Über die gesamte Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren produzieren die Module das elf- bis 18-fache der für ihre Herstellung aufgewendete Energie.

Photovoltaik-Netzwerk Rhein-Neckar berät

Das Photovoltaik-Netzwerk Rhein-Neckar wird vom Umweltministerium Baden-Württemberg finanziell gefördert. Die Fachleute der KLiBA, bei der das Photovoltaik-Netzwerk Rhein-Neckar angesiedelt ist, unterstützen die Kommunen in der Region bei der Umsetzung einer lokalen Photovoltaik-Kampagne. In deren Rahmen informieren sie Bürgerinnen und Bürger der Kommune über Möglichkeiten, Nutzen und Kosten der Sonnen-Stromerzeugung.

Das Photovoltaik-Team der KLiBA, Silvia Böse und Dominik Kolmann, steht Ihnen gerne beratend zur Seite! E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Fon 06221 99875-36/ -17.

Informationen zum Photovoltaik-Netzwerk Baden-Württemberg und allen regionalen Akteuren gibt es unter www.photovoltaik-bw.de .

Rangliste Photovoltaik-Liga zeigt den Ausbau

Die Photovoltaik-Liga Baden-Württemberg ist eine Rangliste der beim Solarstromausbau erfolgreichsten Landkreise im Südwesten. Die regelmäßig aktualisierte Liste des Photovoltaik-Netzwerks Baden-Württemberg zeigt die neu zugebaute Leistung an Gebäuden und auf Freiflächen in Megawatt. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg fördert das Photovoltaik-Netzwerk.

Die Zahlen zum Photovoltaikzubau in Baden-Württemberg sind auf der Seite der Photovoltaiknetzwerke dokumentiert: www.photovoltaik-bw.de/themen/photovoltaik-liga. Die monatlich aktualisierten Photovoltaik-Ausbau-Daten der Landkreise sind vollständig im Photovoltaik-Dashboard der LUBW sehen: https://umweltdaten.lubw.baden-wuerttemberg.de/w/m-energie-sonne-dashboard-ausbau.

Zum Foto (Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis): Sonne in der Region stärker nutzen: Die PV-Anlage auf dem Dach der Martinsschule Ladenburg ist bereits seit Januar 2025 in Betrieb. Gebaut und finanziert wurde die Anlage vom Eigenbetrieb Bau, Vermögen und Informationstechnik des Rhein-Neckar-Kreises.

Kommunale Wärmepläne effizient ausarbeiten und Synergien bündeln – das ist das Ziel des Konvois Bergstraße. Bereits im März 2023 – noch bevor das Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze zum 01. Januar 2024 in Kraft getreten ist – haben die Städte Schriesheim, Ladenburg und Hemsbach, sowie die Gemeinden Hirschberg an der Bergstraße, Edingen-Neckarhausen, Dossenheim, Laudenbach, Heddesheim und Ilvesheim beschlossen, ihre Kapazitäten zu bündeln und die Wärmewende gemeinsam anzugehen.

Seitdem ist die Planung gut vorangeschritten: Nachdem die Fördermittel von rund 182.500 € vom Land Baden-Württemberg im Juni 2024 freigegeben wurden, veröffentlichte die Stadtverwaltung Schriesheim für den gesamten Konvoi im September 2024 die Ausschreibung für einen Dienstleister, der bei der Erstellung der Wärmeplanung unterstützen soll. Das Verhandlungsverfahren erstreckte sich über den Jahreswechsel und dabei trat das Angebot des Unternehmens Energielenker Projects GmbH unter den vier Bietern hervor.

Die Energielenker Projects GmbH stellte sich und ihre Pläne in der Gemeinderatssitzung am 26. Februar 2025 vor. Das Unternehmen mit Sitz in Langen hat bereits Kommunen wie die Stadt Freiburg oder die Stadt Rastatt zum Thema Energie- und Klimamanagement beraten. Das interdisziplinäre Team der Energielenker bringt Kompetenzen unter anderem aus den Bereichen Stadtplanung, Umwelt- und Ressourcenmanagement sowie Geographie mit. Zur Erstellung der Kommunalen Wärmepläne für den Konvoi Bergstraße hat das Beratungsunternehmen sein Vorhaben in vier Phasen unterteilt: Zu Beginn stehen eine Datenerhebung und eine Bestandsanalyse an. Im nächsten Schritt wird eine Potenzialanalyse durchgeführt, bevor es dann mit der Ermittlung von Zukunftsszenarien sowie der Zonierung und Priorisierung der Eignungsgebiete weitergeht. Anhand dieser Daten werden in der dritten Phase Maßnahmenkataloge formuliert sowie Umsetzungsempfehlungen für Fokusgebiete herausgearbeitet. Das Ergebnis inklusive Umsetzungskonzept wird am Ende im Gemeinderat präsentiert. Während der vier Phasen sehen die Energielenker zwei Vorstellungen in den jeweiligen Gremien innerhalb des Konvois vor, um einen Zwischenstand mitzuteilen. Eine Bürgerinformationsveranstaltung in jeder Kommune ist in dieser Zeit auch geplant.

Für die Ausarbeitung des Kommunalen Wärmeplans entstehen voraussichtlich Kosten von rund 250.000 €. Zieht man die Fördermittel des Landes ab, bleiben Gesamtkosten in Höhe von ca. 67.500 € übrig, die unter Berücksichtigung der jeweiligen Einwohnerzahl auf die Mitgliedskommunen des Konvois verteilt werden. Auf die Stadt Schriesheim entfallen beispielsweise rund 10.000 €.

Hemsbach/Laudenbach/Sulzbach. Die mehr als in die Jahre gekommenen Beleuchtungsanlagen im Bildungszentrum werden ab Ende Januar durch LED-Leuchten mit moderner Steuerungs- und Regeltechnik ersetzt. Die vom Schulverband Nördliche Badische Bergstraße im Jahr 2023 beschlossene und rund 700.000 Euro teure Maßnahme wird von der ZUG – Zukunft, Umwelt, Gesellschaft – im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz mit knapp 162.000 Euro gefördert.

Alte Beleuchtung überlastet Leitungsanlage

„Wir haben im Bildungszentrum eine unzulässige Erwärmung der Leitungsanlage und der Unterverteilungen sowie Blindströme festgestellt“, erklärt die zuständige Rathausmitarbeiterin Christine Hörr vom Fachbereich Planung und Technik. „Als Ursache haben wir eindeutig die alte Beleuchtungsanlage ausgemacht. Die vorhandenen Leuchten sind mit Kondensatoren ausgestattet, die eine maximale Lebensdauer von ca. 20 bis 30 Jahren haben.“ Die defekten Teile auszutauschen, sei nicht möglich, denn: „Es gibt vom Hersteller keine Ersatzteile mehr.“

Um die Überlastung der Leitungsanlage zu reduzieren, hatte die Verwaltung auch die Möglichkeit untersucht, LED-Retrofit-Leuchtmittel einzusetzen. Das sind Lampen, die dafür entwickelt wurden, herkömmliche Leuchtmittel schnell und einfach zu ersetzen. Allerdings sind diese vom Hersteller der Leuchten für diesen Zweck nicht zugelassen. „Die Haftung für den Sach- und Personenschutz läge deshalb beim Schulträger“, erklärt Hörr – ein viel zu großes Risiko.

Bleibt nur Option Nummer drei: die Empfehlung zweier Fachplanungsbüros umzusetzen, nämlich, die alten Leuchten komplett durch LED-Leuchten mit moderner Steuerungs- und Regeltechnik auszutauschen. „Damit würde auch die Beleuchtungsstärke in den Unterrichtsräumen auf den Normwert 500 Lux erhöht, welcher in Anbetracht der zunehmenden Nutzung digitaler Medien erforderlich ist.“

Die neue Beleuchtungsanlage wird mittels Tragprofilen der Decke montiert, ohne in die vorhandene Deckenkonstruktion einzugreifen. Die Verkabelung der Leuchten und Sensoren für Tageslicht- und Präsenzsteuerung erfolgt über Tragprofile. Die bestehende Anlage wird stillgelegt und soweit möglich demontiert. Das Lichtsteuersystem, welches durch automatische Steuerung für optimale Beleuchtungsqualität und -effizienz sorgt, wird zentral im Gebäude angebracht. Was den zeitlichen Rahmen anbelangt, soll die Maßnahme im Jahr 2025 bei laufendem Schulbetrieb umgesetzt werden.

Enorme Strom- und CO2-Einsparungen

Durch den Austausch der Beleuchtungsanlage und den Einsatz moderner Steuerungstechnik ergibt sich eine durchschnittliche Stromeinsparung aller Leuchtensysteme von ca. 75 Prozent sowie eine CO2-Einsparung von 2.063 Tonnen. Die Maßnahme hat sich voraussichtlich innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre amortisiert.

Die Kosten für die Erneuerung der Beleuchtungsanlage belaufen sich auf ca. 700.000 EUR brutto. Für die Maßnahme wurde bei der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes ein Förderantrag gestellt, und das mit Erfolg. Der Austausch der Beleuchtungsanlage wird unter dem Förderkennzeichen 67K23842 mit 25 Prozent der Nettosumme bezuschusst.

Mit den Planungsleistungen wurde das Büro EW Elektroplanung GmbH, Wallstadter Straße 59 aus 68526 Ladenburg beauftragt, das mit brutto 88.579,59 Euro das günstigste Angebot abgegeben hatte. Die Arbeiten ausführen wird die Firma Josef Rell Elektro-Anlagen GmbH, Mörlenbach.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die eine Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Link zur Website der Nationalen Klimaschutzinitiative:
www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

Umwelt- und Energieministerin Thekla Walker: „Ohne Wärmewende kann es keine erfolgreiche Energiewende geben. Deswegen unterstützen wir unsere Kommunen, die Herausforderung Wärmewende strategisch anzugehen.“

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg unterstützt mit dem Programm „freiwillige kommunale Wärmeplanung“ kleinere Kommunen, die freiwillig einen Wärmeplan erstellen. Mit dem Förderprogramm konnten in 7 Tranchen bereits über 170 Kommunen im Land finanziell in ihrer Wärmeplanung unterstützt werden. „Ich freue mich sehr, dass es dem Umweltministerium gelungen ist, zusätzlich rund 1,4 Millionen Euro zu mobilisieren, um weitere 69 Kommunen zu unterstützen“, so Walker. Damit machen sich mithilfe der finanziellen Unterstützung mittlerweile rund 240 Kommunen – neben den gesetzlich verpflichteten 104 großen Kreisstädten und Stadtkreisen – in Baden-Württemberg freiwillig auf den Weg der Wärmeplanung. Ein solcher Wärmeplan ist für alle Kommunen – alleine oder auch in einem Zusammenschluss mehrerer Gemeinden (sogenannten Konvois) – sinnvoll, um die Herausforderung Wärmewende strategisch anzugehen.

Von der kommunalen Wärmeplanung profitieren insbesondere die Bürgerinnen und Bürger im Land: Sie bekommen frühzeitig eine Orientierung hinsichtlich ihrer klimafreundlichen Heizungsoptionen, beispielsweise ob ein Anschluss an ein Wärmenetz möglich ist oder ob klimafreundliche dezentrale Heizungslösungen, insbesondere Wärmepumpen, in ihrer Region zielführender sein könnten.


„Der Status Quo zeigt uns deutlich: Der Wärmesektor ist derzeit für etwa die Hälfte des Energieverbrauchs verantwortlich. Die Wärmewende ist daher essenzieller Bestandteil einer erfolgreichen Energiewende und unentbehrlich, um die Klimaziele des Landes zu erreichen“, unterstreicht Thekla Walker, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. „Nur so kann Baden-Württemberg seine bundesweite Vorreiterrolle in der Wärmeplanung weiter ausbauen“, so die Ministerin.

Das Förderprogramm hat eine sehr hohe Nachfrage seitens der Kommunen im Land erfahren. Es hat viele Städte und Gemeinden dazu bewegt, die kommunale Wärmeplanung zu starten und stellt daher aus Sicht des Landes einen großen Erfolg dar. Viele weitere Kommunen haben noch Anträge für das Förderprogramm gestellt. „Ich begrüße das große Interesse an dem Förderprogramm“, so Ministerin Walker. „Das Umweltministerium setzt sich weiterhin für eine zeitnahe Lösung und Unterstützung der Kommunen im Land ein, um die Wärmewende in Baden-Württemberg voranzutreiben.“

Weitere Hintergrundinformationen

Durch die Vorgaben Wärmeplanungsgesetzes (WPG) des Bundes sind künftig alle Kommunen verpflichtet, einen Wärmeplan zu erstellen. In Baden-Württemberg wird das WPG innerhalb der Novellierung des Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetzes Baden-Württemberg (KlimaG BW) voraussichtlich Anfang 2025 umgesetzt. Nach der Umsetzung des WPG innerhalb des KlimaG BW handelt es sich bei der Wärmeplanung künftig um eine Pflichtaufgabe der Kommunen, welche dann mit sogenannten Konnexitätszahlungen finanziert werden wird.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://um.baden-wuerttemberg.de/foerderprogramm-kommunale-waermeplanung