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  • Heike Pressler

Dr. Rox und die Abiband 86 spenden an Seniorenfonds: „Damit kann man richtig was anfangen“

Bürgermeister Kirchner, Stefan Schädler, Verena Metzger und Dr. Christoph Zabeck bei der Spendenübergabe vor dem Aufsteller des Seniorenfonds

„Für manche war es wie ein Klassentreffen“, schmunzelte Bürgermeister Jürgen Kirchner. Und wen wundert’s, zählte das Benefizkonzert zugunsten des Seniorenfonds im vergangenen November rund 320 begeisterte Fans im Bonhoefferzentrum und sind die beiden Bandleader quasi Ur-Hemsbacher: Dr. Christoph Zabeck für Dr. Rox und Stefan Schädler für die Abi-Band geraten noch immer ins Schwärmen, wenn sie von dem Abend erzählen. Dass dabei 3.845 Euro zusammenkamen, die der Rathauschef, einer der Schirmherren des Seniorenfonds, noch aus seiner „Privatschatulle“ aufrunden wird, erfreut umso mehr. „Damit kann man richtig was anfangen“, dankte Verena Metzger vom Caritasverband, gemeinsam mit der Diakonie Träger des Seniorenfonds, den Beteiligten und dem Rathauschef.

Der Seniorenfonds Neckar-Bergstraße, der im Mai übrigens sein zehnjähriges Jubiläum feiert, unterstützt Menschen ab 60 Jahren, die geringe finanzielle Mittel haben, und zwar „in jeder Form, die möglich ist“, beschreibt Metzger das Ziel der Einrichtung. Sei es ein Busticket, ein Kinobesuch, eine neue Brille oder ein neuer Kühlschrank: Schwerpunktmäßig gefördert würden Mobilität, Kultur und Teilhabe sowie Gesundheit und Lebensqualität. Aber oft fielen auch unvorhergesehene Anschaffungen oder Reparaturen an, Dinge also, „die man einmalig braucht und die für die Betroffenen mit zu hohen Kosten verbunden sind.“

Oft reiche die Rente nur für das Allernotwendigste, und immer mehr ältere Menschen benötigten Hilfe. Dass die Zahl der von Altersarmut Betroffenen steigt, was aktuelle Zahlen belegen. Leider sei „die Hemmschwelle oft groß und viele empfinden Scham, wenn sie oder Angehörige oder Freunde sich an uns wenden“, bedauert Metzger, doch helfe man gern und unkompliziert. 151 Menschen hat der Seniorenfonds im vergangenen Jahr unterstützt, insgesamt wurden 208 Anträge gestellt, bei denen geholfen werden konnte. „Ein Anruf genügt, wir vereinbaren dann ein persönliches Gespräch und klären gemeinsam, wie wir helfen können.“

Das ist auch mit ein Grund, weshalb Bürgermeister Kirchner sich für den rein spendenbasierten Seniorenfonds engagiert: „Die Hilfe ist pragmatisch und unbürokratisch und kommt eins zu eins bei den Menschen an.“ Davon sind auch die beiden Bandleader, die sich im Hauptberuf um die Gesundheit der Menschen kümmern, überzeugt: „Es war das dritte und bisher größte Konzert, und die Einnahmen gehen zum dritten Mal an den Seniorenfonds. Wir sind bereits in den Planungen für das vierte Konzert im November“, so Schädler, der Termin stehe aber noch nicht fest. „Es ist gut, dass es den Seniorenfonds gibt, und es ist gut, wenn er noch bekannter wird“, sagt Zabeck, weshalb man diese Einrichtung gerne unterstütze.

Ein Dankeschön möchten die beiden Musiker, selbstverständlich auch im Namen jeweils ihrer vier Bandkollegen, auch noch ausrichten, nämlich „an alle Hemsbacher Firmen, Unternehmen und Geschäftsleute, die uns unterstützt und deren Beitrag die Unkosten gedeckt und deshalb eine solche Spendensumme erst möglich gemacht haben.“ Und last but not least geht der Dank auch an die Mitarbeiter des Bauhofs, die den Auf- und Abbau für das Konzert geleistet haben, und natürlich an die Bonhoeffergemeinde, die die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.

Kontakt: Diakonisches Werk Weinheim, Multring 26, 69469 Weinheim, Tel. 06201/90290, oder Caritasverband für den Rhein-Neckar-Kreis e.V., Paulstraße 2, 69469 Weinheim, Tel. 06201/99460. Website: https://caritas-rhein-neckar.de/seniorenfonds/.

Sie möchten den Seniorenfonds mit einer Spende unterstützen? Spendenkonto: Diakonisches Werk – Seniorenfonds Neckar-Bergstraße, Volksbank Kurpfalz, IBAN: DE58 6709 2300 0005 4066 17.