Öffnungszeiten Bürgerbüro

Grabenstraße 2 / 69502 Hemsbach

Montag & MittwochDienstagDonnerstagFreitag
07.30 - 12.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr
07.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 15.30 Uhr
07.30 - 12.00 Uhr
14.00 - 18.00 Uhr
07.00 - 12.00 Uhr

Besuche des Bürgerbüros sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.
Die Terminvergabe erfolgt telefonisch unter (06201) 707-92, -93, -94, -96 oder online Termin vereinbaren

Öffnungszeiten Rathaus

Schlossgasse 41 / 69502 Hemsbach

Montag bis FreitagDienstagDonnerstag
08.30 - 12.00 Uhr 14.00 - 15.30 Uhr 14.00 - 18.00 Uhr

Die Öffnungszeiten der Galerie im Schloss sind identisch mit denen des Rathauses.

Kontakt

Telefon: (06201) 707-0
E-Mail: post@hemsbach.de

11. März 2026
Heike Pressler

Galerie im Schloss ab 26. März: „Raum – Körper – Form“: Barbara Friebe zeigt Kunstwerke aus Papier

Ein aus Papierstreifen geformter Kokon der Künstlerin Barbara Friebe

„Kein anderer Werkstoff der Kunst ist so sinnlich, präsent und wandelbar wie Papier, er ist vergänglich und unendlich zugleich.“ Barbara Friebe, viele Jahre als Gestalterin tätig, wandte sich vor gut zwanzig Jahren der Kunst zu und arbeitet seither in vielen Techniken und mit verschiedenen Materialien wie Draht, Perlonfaden und Fotostreifen, einem Abfallprodukt aus Fotosofortdruckern, aber besonders gerne mit Papier. Einige ihrer im wahrsten Sinne des Wortes Kunstwerke sind vom 26. März bis 8. Mai in der Hemsbacher Galerie im Schloss zu sehen und zu bestaunen.

„Für mich ist es wichtig, viele verschiedene Möglichkeiten der Gestaltung zu testen“, so die Künstlerin, die in Bendorf am Rhein lebt und arbeitet. Dabei scheint in ihren Arbeiten die Trennung zwischen Objekt und Umgebung oft aufgehoben: „Ein Raum ist ein Körper – ein Körper ist ein Raum.“ Die Gestaltung diverser Formen ist mal naturalistisch, mal einfach nur eine räumliche Metapher und erinnert an einen Kokon.

Kokon als Symbol

Für Friebe ist ein Kokon „das Symbol der Gefühle und Körperempfindungen, er verkörpert Vermehrung, Entfaltung, Umwandlung, er bringt aus gleicher Anlage immer neue Mutanten zur Welt.“ Gleichzeitig biete er uns auch Schutz, Energie und magische Kraft: „Er ist der Ort unserer Kreativität, Individualität; er ist die Kraft des individuellen Geistes und der Freiheit.“ Zum Teil sind die Kokons und Räume durchsichtig gefertigt, andere sind dicht, als versuchten sie auf diese Weise, etwas zu verbergen.

In den Arbeiten von Barbara Friebe verschmelzen die Grenzen zwischen Innen und Außen, zwischen Leere und Materie. Die ausgestellten Objekte sind keine massiven Skulpturen, sondern fragile Hüllen – Architekturen des Flüchtigen, geschaffen aus Papier, Perlonfaden, Fotostreifen und Draht. Die Werke entstehen oft in einem Prozess des Sammelns und Fügens: Fragmente werden geschichtet, Fotostreifen gerollt, Schichten genäht oder geklebt. Diese Technik macht den Entstehungsprozess sichtbar und verleiht den Körpern eine fast organische Verletzlichkeit.

Vernissage am 26. März um 19 Uhr

Eröffnet wird die außergewöhnliche und sehr sehenswerte Ausstellung am Donnerstag, den 26. März, um 19.00 Uhr. Zur Vernissage laden Barbara Friebe und die Stadt Hemsbach in den Gewölbekeller im Rathaus, Schlossgasse 41, herzlich ein. Bürgermeister Jürgen Kirchner wird zur Vernissage begrüßen und Barbara Friebe selbst kurz in die Ausstellung einführen. Die Ausstellung ist dann bis einschließlich 8. Mai während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen, und zwar montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr, dienstags von 14.00 bis 15.30 Uhr und donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr.