Buch des Hemsbachers Fred Raithel: "Schloss Hemsbach - Mittelalterliches Kleinod an der Bergstraße"

Das mittelalterliche Schloss im Westen von Hemsbach war einst Wahrzeichen der Stadt. Vermutlich reichen seine Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurück. Doch Kriege, Brände, Abbrüche, Verfall und Erneuerungen veränderten im Laufe der Jahrhunderte immer wieder das Erscheinungsbild der Schlossanlage.
Mit dem Wechsel der Besitzverhältnisse und Landesherren unterlagen auch Nutzung und politische Bedeutung des Schlosses dem stetigen Wandel. Die Nutzung als Verhandlungsort, Weinkelterei oder Abgabeort für Steuern, die Zerstörung in großen Kriegen - das Schloss erzählt eine ereignisreiche und spannende Geschichte. Während Türme, Mauern und Wirtschaftsgebäude entstanden und zerfielen, besteht mit der heute noch erhaltenen Zehntscheuer ein Element, das von den Anfängen der Schlossgeschichte bis zur Gegenwart als Ausflugslokalität die einzige Konstante bildet.
Der Hemsbacher Fred Raithel hat dem Hemsbacher Schloss nun ein eigenes , reich bebildertes Buch gewidmet, in der er die bewegte Vergangenheit des Schlosses Hemsbach nachzeichnet und in die historischen Zusammenhänge einordnet. Raithel, Jahrgang 1958, ist Diplomarchivar (FH) und gebürtiger Hemsbacher. Er war u. a. am Stadtarchiv Landau/Pfalz als Beamter tätig und wirkt nunmehr als freier Historiker nach Studium der Geschichte und Romanistik in Heidelberg.
Fred Raithel: "Schloss Hemsbach - Mittelalterliches Kleinod an der Bergstraße", hg. von der Stadt Hemsbach, Hardcover, 1. Auflage 2025, 96 S. Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen. Regionalkultur Verlag Gmb. ISBN 978-3-95505-530-1. Format (B x L): 24 x 22 cm. Das Buch ist erhältlich im Buchhandel, bei Schreibwaren PBU, Bachgasse 66, und bei Schreibwaren CeKo, Königsberger Straße 6, und kostet 17,90 Euro.
Foto: verlag regionalkultur