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  • Heike Pressler

ISEK mit neuer Struktur und neuem Namen: „Stadtgestalterei“ steht auf Start

Es ist ein weiterer großer Schritt nach vorne: Die praktische Arbeit bei der Umsetzung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts, kurz ISEK, hat eine neue Struktur bekommen. Sie verspricht mehr Effektivität und mehr Motivation. Und einen neuen Namen gaben sich die Beteiligten gleich dazu: Fortan wirken sie unter dem Titel „Die Stadtgestalterei – Zukunft zum Mitmachen“.

„Frischer Wind“ fürs ISEK

Seit 2012 gibt es das ISEK, das auf Initiative von Bürgermeister Jürgen Kirchner unter breiter Bürgerbeteiligung zustande kam und auch im praktischen Umsetzungsprozess auf die ehrenamtliche Arbeit vieler Bürgerinnen und Bürger setzt. Die soll jetzt neu und besser organisiert und strukturiert werden, zeigten sich zuletzt doch mehr oder weniger „Ermüdungserscheinungen“. Zeit für einen Relaunch also, und die städtische ISEK-Koordinatorin Lara Scharei machte sich gemeinsam mit den Projektgruppensprechern vor einigen Monaten auf den Weg, um frischen Wind ins ISEK zu bringen.

Allem voran stand dabei die Frage, wie künftig die Zusammenarbeit innerhalb von ISEK gestaltet sein sollte, damit sich auch mehr Bürgerinnen und Bürger und neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter aktiv und mit Freude am Stadtentwicklungsprozess beteiligen. Dass sich schon bei den Videokonferenzen, in denen Wünsche, Vorstellungen und Vorschläge zu einer zukünftigen Organisationsstruktur diskutiert wurden, viele neue Gesichter einfanden, stimmt optimistisch. „Die Gespräche waren sehr konstruktiv, und es war deutlich zu spüren, dass hier eine gute und gemeinsame Lösung mit der Verwaltung angestrebt wird“, freut sich Lara Scharei.

Verschiedene Ebenen

Und die ist jetzt gefunden: Interessierte und Ehrenamtliche organisieren sich zukünftig in themenspezifischen Projektgruppen, in denen einzelne Projekte geplant und umgesetzt werden. Die Gruppen sprechen sich eigenständig ab und treffen sich nach Bedarf. Jede Gruppe wählt einen Projektgruppensprecher, und diese wiederum treffen sich dann regelmäßig in der sogenannten Projekteplattform „PeP“ mit der ISEK-Koordinatorin, um sich projekteübergreifend auszutauschen und sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten.

Innerhalb der „PeP“ werden dann Cluster-Sprecher gewählt: Das macht Sinn, wenn es beispielsweise mehrere Projektgruppen gibt, die sich verschiedener Themen annehmen, die alle mit dem Bereich Vorgebirge zu tun haben – das entstehende Cluster wäre dann „Vorgebirge“. Die Cluster-Sprecher treffen sich regelmäßig vierteljährlich in der Steuerungsgruppe, zu der dann auch der Bürgermeister, Vertreter der betreffenden Fachbereiche und die ISEK-Koordinatorin gehören. In dieser Steuerungsgruppe werden dann strategische, umfassendere und übergreifende Planungen besprochen.

Was zunächst kompliziert klingt, bedeutet auf den zweiten Blick mehr Selbständigkeit und mehr Eigeninitiative für die ISEK-Ehrenamtlichen und eine verbesserte und gleichberechtigtere Form der Zusammenarbeit zwischen den Ehrenamtlichen und der Verwaltung. Auch läuft der Prozess von der Idee für ein Projekt bis zu dessen Umsetzung nun auf mehreren Ebenen ab; es gibt verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten. Das sorgt zum einen für mehr Transparenz, zum anderen kann sich jede und jeder an der Stadtgestaltung Interessierte mehr projekt- bzw. themenorientiert einbringen.
Und das nicht „nur“ praktisch: Die neue Struktur bietet darüber hinaus nämlich auch die Möglichkeit, dass sich neben den praxisorientierten „Machern“ auch Konzeptmenschen engagieren können, deren Stärken eher im Kreativen als „Ideengeber“ liegen.

Schnell etwas Sichtbares schaffen

Und was verspricht man sich von der neuen Struktur? Scharei: „Wir haben zum einen den Anspruch, dass die Stadtentwicklung wieder verstärkt gemeinsam abläuft, also interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürgern und Verwaltung optimaler zusammenarbeiten. Wir wollen alle Bevölkerungsgruppen und Generationen ansprechen. Und wir setzen zum anderen auf eine effektivere Umsetzung von Projekten, also, dass schnell etwas Sichtbares geschaffen wird. Beides wirkt motivierend. Es soll einfach Freude bereiten, sich an der Stadtgestaltung zu beteiligen.“

Stadtgestaltung ist das Stichwort, das die vielen ISEK-Videokonferenzteilnehmer auch in die Namensgebung mitaufgenommen haben. Denn auch darum ging es: dem doch recht sperrigen ISEK-Begriff nach außen hin ein eingängigeres Etikett zu verpassen. Das Votum war eindeutig, und der Name ist selbsterklärend: „Die Stadtgestalterei – Zukunft zum Mitmachen!“ wird fortan für die Kommunikation nach draußen verwendet, inklusive eines neuen Logos. ISEK bleibt freilich als „Überbegriff“ weiterhin bestehen, vor allem auf Verwaltungsebene, wo ISEK ja als grundsätzliches Entwicklungskonzept fest verankert ist.

Und wie geht’s nun weiter?

Save the Date: Am Donnerstag, den 17. Juni, werden alle Interessierten zu einer großen Bürgerkonferenz eingeladen. Aufgrund der aktuellen Coronasituation findet diese online statt. Es werden neue Projektideen vorgestellt und auch schon Projektgruppen gebildet. Weitere Informationen folgen.

Wer mehr Infos möchte oder Fragen hat, kann sich gerne an ISEK-Koordinatorin Lara Scharei, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, wenden.

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