KliBA-Energiespartipp: Umweltfröhliche Festtage – Weihnachtsbeleuchtung

Geschrieben von KliBA am . Veröffentlicht in Aktuelles

Wenn es um Weihnachtsbeleuchtungen geht, sind wir gerade nicht sparsam. Dem Energieunternehmen Lichtblick zufolge wurde 2017 mit Weihnachtsbeleuchtung deutschlandweit genauso viel Strom verbraucht wie in einer Großstadt mit 220.000 Haushalten im gesamten Jahr. Die riesige Stromrechnung und der ökologische Fußabdruck solcher Lichtorgien können mit einigen Energiespartipps reduziert werden.

Auf LED (Licht emittierende Dioden) umsteigen

Wussten Sie, dass eine herkömmliche Lichterkette in fünf Wochen so viel Strom verbraucht wie ein energieeffizienter Kühlschrank im ganzen Jahr? LED-Lampen halten nicht nur wesentlich länger, sie verbrauchen auch bis zu 90 Prozent weniger Strom als herkömmliche Lichterketten. LED-Ketten können in der Anschaffung zwar teurer sein, die Mehrkosten amortisieren sich aber aufgrund ihrer enormen Effizienz sehr schnell und ein warmer gelber Farbton gibt ein schönes und gemütliches Licht.

Mit Maß beleuchten

Generell werden Beleuchtungen viel zu früh eingeschaltet. Einprägsamer ist doch, wenn sie bewusst am Abend für einige Stunden brennen, und zwei, drei leuchtende Sterne am Fenster sorgen für eine viel weihnachtlichere Stimmung. Und weil gar kein Verbrauch auf alle Fälle besser ist als ein geringer Verbrauch, ist das Abschalten auch bei der LED-Beleuchtung wichtig. Am bequemsten geht das über eine Zeitschaltuhr. Ökologisch wenig sinnvoll ist der Umstieg auf LED-Weihnachtsbeleuchtung, wenn erst kürzlich eine gewöhnliche Lichterkette erworben wurde. Da Weihnachtsbeleuchtungen im Gegensatz zu alltäglichen Leuchtmitteln nur einmal im Jahr verwendet werden, schlägt die Produktion stärker auf die Ökobilanz als der erhöhte Stromverbrauch während der Weihnachtszeit.

Noch effizienter sind Lampen, die gar nicht brennen - am besten ist es also, auf elektrische Weihnachtsbeleuchtung zu verzichten! Eine schöne Kerze in einer Laterne strahlt mehr Weihnachtsruhe aus als hektisch blinkende Lichter. Probieren Sie es einmal aus!

Keine batteriebetriebenen Lichterketten

Denn Batterien landen früher oder später im Müll. Viele Tonnen Cadmium gelangen jedes Jahr unkontrolliert in die Umwelt, weil Batterien nicht fachgerecht entsorgt werden. Zusatzfunktionen wie Licht dimmen oder Farbwechsel können jedoch den Energieverbrauch erhöhen. Als Außenbeleuchtung eignen sich solarbetriebene LED-Lichterketten.

Nacht- und Winterschlaf nicht stören

Helle, strahlende Weihnachtsbeleuchtung im Garten lässt nicht nur die Nachbarn nachts schlecht schlafen, sondern auch Tiere. Diese brauchen gerade in der kalten Jahreszeit ihre gesamte Energie, um zu überleben. Einige halten Winterschlaf. Störende Lichtquellen können sich für Tiere verwirrend auswirken. Auch deshalb ist es besonders wichtig, die Beleuchtung zumindest in der Nacht abzuschalten.

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei den KliBA-Energieberatern: Hermann Franken ist regelmäßig für Interessierte im Rathaus vor Ort –  kostenlos und unverbindlich. Interessenten können unter der Telefonnummer 06201/707-92 (Bürgerbüro) oder 06221 998750 einen Termin vereinbaren für die nächste Beratung im Rathaus Hemsbach am Donnerstag, den 13.12.2018, zwischen 16 und 18 Uhr. Dieser Service ist eine kostenfreie Leistung der Kommune!