Hebelschule wird neu gebaut

Geschrieben von Peter Liebe am . Veröffentlicht in Aktuelles

Der Gemeinderat hat am Abend heftig über den geplanten Neubau der Hebelschule diskutiert. Carola Landgraf vom beauftragten Architekturbüro stellte bei der Vorstellung der Machbarkeitsstudie klar, dass auch nach einer Überprüfung aller Einsparpotentiale ein Neubau immer noch kostengünstiger komme als eine Sanierung der rund 50 Jahre alten Schule.

Landgraf stellte dem Gemeinderat eine sogenannte L-Variante vor, die den pädagogischen Bedürfnissen einer 3-zügigen Ganztagsschule für Grundschüler gerecht werde. Bei der anschließenden Diskussion ging vor allem der CDU das Einsparpotential nicht weit genug.

Der Gemeinderat beschloss mit einer knappen Mehrheit die vorgeschlagene Variante so umzusetzen. Geschätzte Baukosten: rund 14,8 Millionen Euro. Die Hebelschule soll also dreizügig gebaut werden und eine Sporthalle bekommen. Geplant ist auch ein Küchenbetrieb, der ein Mittagessen anbietet und auch den Regenbogenkindergarten mit versorgt.

Um die geschätzten Baukosten für die Hebelschule zu senken, diskutierte der Gemeinderat außerdem den Verkauf von Baugrundstücken. Die Verwaltung schlug vor, die Grundstücke Abenteuerspielplatz Kiefernweg, Spielplatz Pappelallee, das Grundstück der Uhlandschule und Grundstücke am Seeweg zu veräußern.

Zu Beginn der Sitzung verpflichtete Bürgermeister Jürgen Kirchner zwei neue Stadträte. Für den verstorbenen SPD-Stadtrat Fredy Busse rückt Biray Bülbül-Aliji in das Gremium nach. Bei den Freien Wählern sitzt nun Thorsten Rheinfrank für Thomas Eitel im Stadtrat.