KliBA-Energiespartipp: Im Sommer die Hitze draußen lassen

Geschrieben von KliBA am . Veröffentlicht in Aktuelles

Draußen heiß und drinnen angenehm erträglich – wer sich das wünscht, sollte Kontakt zur KliBA aufnehmen. Deren Energieberater haben Tipps zum intelligenten Lüften und Verschatten parat. Außerdem erhalten Interessierte Vorschläge zu baulichen Veränderungen wie einem Tausch der Fenster oder der Dämmung des Daches – inklusive der passenden Förderprogramme.

Nicht immer ist der Sommer durchweg behaglich. Klettert die Raumtemperatur in unangenehme Höhen, sinnen viele Menschen auf Abhilfe. Neben einigen Verhaltenstricks empfiehlt die KliBA bauliche Maßnahmen, die den Wohnkomfort deutlich verbessern – und häufig gefördert werden. ‚Was kann ich tun, damit es bei Sommerhitze im Haus erträglicher bleibt‘, werden die KliBA-Energieberater häufig gefragt. „Ein Teil unserer Empfehlungen sind einfache Tricks“, sagt Dr. Klaus Keßler, der Geschäftsführer der KliBA. „Der andere Teil sind kleinere oder größere Veränderungen am Gebäude, die den Wohnwert immens steigern.“ Für die meisten gibt es Förderung vom Land oder vom Bund.

Einfache Tricks:

  • Lüften Sie frühmorgens einmal mit Durchzug und lassen Sie die Fenster dann bis zum (kühlen) Abend geschlossen.
  • Schließen Sie vorhandene Rollläden, Fensterläden oder Außenjalousien tagsüber, das hält die Wärme draußen. Auch Markisen helfen.
  • Kühlung verschaffen eine lauwarme Dusche der Handgelenke oder des ganzen Körpers und der gute alte Fächer.

Bauliche Vorschläge: Um die Temperatur im Haus gleichmäßig erträglich zu halten, helfen Maßnahmen, die die Gebäudehülle isolieren oder die warme Luft austauschen. Dazu gehören:

  • eine hochwertige Dreifach-Isolierverglasung,
  • die Außenverschattung durch Rollläden, Jalousien oder Fensterläden,
  • die Isolierung der Fassade und des Daches,
  • der Einbau eines automatischen Lüftungssystems.

Für den Austausch von Fenstern und Außentüren, den Einbau einer Lüftungsanlage und alle Dämmmaßnahmen erhalten Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer günstige Kredite von der L-Bank. Bis zu 32,5 Prozent Tilgungszuschuss entlasten den Geldbeutel. Alternativ können Sanierende auch in den Genuss eines Zuschusses der KfW von bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit kommen. „Die Voraussetzung für alle Fördergelder ist, dass die Vorhaben zu einem KfW-Effizienzhaus-Standard führen“, ergänzt Klaus Keßler.

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei den KliBA-Energieberatern: Hermann Franken ist regelmäßig für Interessierte im Rathaus vor Ort – kostenlos und unverbindlich. Interessenten können unter der Telefonnummer 06201/707-92 (Bürgerbüro) oder 06221/998750 einen Termin vereinbaren für die nächste Beratung im Rathaus Hemsbach am Donnerstag, den 26.07.2018, zwischen 16 und 18 Uhr. Dieser Service ist eine kostenfreie Leistung der Kommune!