Tourismus

Der „beste Strich“ der Bergstraße sei der „von Heidelberg bis Bensheim“, befand  1740 der damals meistgelesene Reiseschriftsteller Johann Georg Keyßler in seinem Werk Neuste Reise durch Deutschland. Kaiser Joseph II. soll während einer Reise durch „die deutsche Riviera“ im Frühjahr 1764 von einem „zweiten Italien“ gesprochen haben. Und der Schweizer Philosoph und Mathematiker Johann Georg Sulzer berichtet 1780 „vom warmen Climate der Bergstraße“; diese Landschaft sei, soviel er wisse, „die gelindeste in ganz Deutschland.“ (Zitate entnommen aus Herrliche Bergstraße. Aus Reiseberichten vor 250 und 200 Jahren, in: Die Dorfheimat, Heimatbeilage zum Hemsbacher Stadt-Anzeiger, Nr. 60, Jan. 1989.)

Reizvolle Landschaft, mildes Klima, fruchtbare Böden, auf denen insbesondere der Weinbau gedieh und gedeiht, den übrigens vermutlich die Römer an die Bergstraße brachten: Unbestritten ist die Bergstraße von hohem touristischen Wert – auch im 21. Jahrhundert.

Touristische „Pfunde“ hat Hemsbach eine Menge zu bieten: Neben abwechslungsreicher Landschaft und Wandermöglichkeiten in der Natur inmitten des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald und mildem Klima natürlich den historischen Ortskern mit Fachwerkhäusern, Kirchen, Ehemaliger Synagoge, Tiefburg, Rathaus und Schloss. Dazu kommt ein reichhaltiges kulturelles und Freizeitangebot und schließlich eine gute verkehrliche Anbindung, welche die nahe gelegenen Wirtschaftszentren und bedeutende Städte wie Heidelberg schnell und bequem erreichbar macht.